Ein Mann auf einer Schneewanderung rund um die Faneshütte

Entdecken Sie unseren "typischen Tag"

Willkommen in der Fanes Hütte, wo die Freude zu Hause ist!

Alpinski: Skitouren rund um Fanes

Die nächsten Aufstiegsanlagen liegen in S. Vigil, nur 18 km von der Faneshütte entfernt und sind außerhalb des Naturparks Fanes - Sennes - Prags an das Skigebiet Kronplatz angeschlossen.

Klicken Sie hier um den Download zu starten, drucken Sie das File aus und nehmen Sie die Beschreibungen im Rucksack mit zu Ihren Skitouren!

ALPINSKI-TOUREN IM NATURPARK

Achtung! Einige dieser Vorschläge für Skitouren brauchen aufgrund der möglichen Gefahren eine angemessene Vorbereitung, Ausrüstung und/oder einen professionellen Begleiter.

Die Vorschläge für Skitouren stammen aus dem Buch "FANES - Wandern durch Geschichte und Landschaft" von Peter Kübler.

Bevor Sie starten: LAWINENLAGEBERICHT
im Web: www.provinz.bz.it/lawinen
über WAP: wap.provinz.bz.it
über Self-fax: +39 0471 270555 - +39 0471 271177
Telefonisch: +39 0471 270555 - +39 0471 271177

 

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Einfach
Tour 1: FURCIA DAI FERS – 2534 m – auch »Nördliche Eisengabelspitze«
Tour 1: FURCIA DAI FERS – 2534 m – auch »Nördliche Eisengabelspitze«
Tour 1: FURCIA DAI FERS – 2534 m – auch »Nördliche Eisengabelspitze«
Tour 1: FURCIA DAI FERS – 2534 m – auch »Nördliche Eisengabelspitze«

Vom Lé Piciodel in nördlicher Richtung in das ausgeprägte trichterförmige Hochtal zwischen Nördlicher und Südlicher Eisengabelspitze. Links (westlich) haltend erreicht man die Einsattelung zwischen den Eisengabelspitzen. Nun weiter nördlich über den Grat. Skidepot wenig unterhalb des Gipfels bei einem Felsabsatz.

Zeitbedarf: 2 bis 3½ Std. • Höhenunterschied: ca. 700 m

Von Pederü: ca. 990 m • Zeitbedarf 3–4 Stunden. 

Hinweise: Teilweise steile Tour für geübte Skialpinisten. Für den Gipfelanstieg sin je nach Verhältnissen Steigeisen anzuraten. Erfahrene Skibergsteiger können aus der Einsattelung weitere Gipfel der Eisengabelgruppe erreichen (Steigeisen möglicherweise von Vorteil).

Einfach
Tour 2:	PIZ DE SANT ANTONE – 2655 m – auch »Antoniusspitze«
Tour 2: PIZ DE SANT ANTONE – 2655 m – auch »Antoniusspitze«
Tour 2:	PIZ DE SANT ANTONE – 2655 m – auch »Antoniusspitze«
Tour 2: PIZ DE SANT ANTONE – 2655 m – auch »Antoniusspitze«

Von der Üćia de Fanes nördlich ansteigend folgt die Tour grundsätzlich dem Sommerweg 13 über die Plan de Sarënes zum Ju de Sant Antone (2466 m) und weiter über den Westgrat zum Gipfel. 

Zeitbedarf: 2–3 St. • Höhenunterschied: ca. 620 m

Hinweise: Teilweise steile Tour für geübte Skialpinisten. Gipfelanstieg vom Joch möglicherweise besser zu Fuß, je nach Schneelage Steigeisen anzuraten.

Abfahrt je nach Schneelage über die steile Flanke oder entlang der Aufstiegsspur. 

Vom Gipfel des Piz de Sant Antone gibt es für erfahrene Alpinisten Möglichkeiten, nach Norden in das Valle di Rudo abzufahren (Achtung auf Steilstufen und Abbrüche) und auch weitere Gipfel wie beispielsweise die Furcia dai Fers zu besteigen. Diese Möglichkeiten sind stark von der Schneelage abhängig und sollten nur bei guter Sicht in Erwägung gezogen werden.

Einfach
Tour 3: 	SAS DLES NÖ – 2968 m – auch »Neunerspitze«
Tour 3: SAS DLES NÖ – 2968 m – auch »Neunerspitze«
Tour 3: 	SAS DLES NÖ – 2968 m – auch »Neunerspitze«
Tour 3: SAS DLES NÖ – 2968 m – auch »Neunerspitze«

Von der Üćia de Fanes und von dort in nördlicher Richtung auf die Hochfläche der Pices Fanes. Die Südflanke der Neunerspitze erreicht man von Westen (unterhalb Col Toronn) oder von Osten (Sommerweg 13  zum Ju des Sant Antone). Über den steilen Rücken zum Vorgipfel (2874 m, Ziel der meisten Skibergsteiger). Den 2968 m hohen Hauptgipfel erreicht man mit mäßig schwieriger Kletterei über den Grat und weiter über den unschwierigen Rücken.

Zeitbedarf: bis Vorgipfel 2 bis 3 Std. • Höhenunterschied: ca. 830 m

Hinweise: Steile Skitour. Nur bei gefestigter Schneedecke ratsam. 

Achtung bei Durchwärmung der Schneedecke durch Sonneneinstrahlung im Spätwinter. 

Einfach
Tour 4: 	COL TORONN – 2459 m – auch »Schildkröte«
Tour 4: COL TORONN – 2459 m – auch »Schildkröte«
Tour 4: 	COL TORONN – 2459 m – auch »Schildkröte«
Tour 4: COL TORONN – 2459 m – auch »Schildkröte«

Von der Üćia de Fanes und von dort in nördlicher Richtung ca. 150 Höhenmeter aufsteigen, dann nach Westen abbiegend auf die Hochfläche der Pices Fanes. Nun in nordwestlicher Richtung zum Fuß des Berges, der rechts oder links umgangen wird. Die letzten Meter zum Gipfel von Norden her meist zu Fuß.

Zeitbedarf: 1 bis 2 Std. • Höhenunterschied: ca. 420 m

Hinweise: Leichte Eingehtour, bei überlegter Routenwahl wenig lawinengefährdet. 

Einfach
Tour 5:	CIASTEL DE FANES – 2657 m – auch »Fanesschloss«,  »Fanesburg« und »Burgstall«
Tour 5: CIASTEL DE FANES – 2657 m – auch »Fanesschloss«, »Fanesburg« und »Burgstall«
Tour 5:	CIASTEL DE FANES – 2657 m – auch »Fanesschloss«,  »Fanesburg« und »Burgstall«
Tour 5: CIASTEL DE FANES – 2657 m – auch »Fanesschloss«, »Fanesburg« und »Burgstall«

Wie bei Tour 4 auf die Hochfläche von Pices Fanes. In einem flachen Hochtal in nordwestlicher Richtung, bis der doppelgipfelige Aufbau des Ciastel de Fanes zu sehen ist. Nun auf diesen zu und links (westlich) um ihn herum in den Sattel (2608 m). Von hier aus – je nach Schneelage – mit Ski oder zu Fuß unschwierig zum Gipfel.

Zeitbedarf: Aufstieg 1½ bis 2½ Std. • Höhenunterschied: ca. 620 m

Hinweise: Leichte Eingehtour. 

Einfach
Tour 6: 	SAS DLES DIESC – 3026 m – auch »Zehnerspitze«
Tour 6: SAS DLES DIESC – 3026 m – auch »Zehnerspitze«
Tour 6: 	SAS DLES DIESC – 3026 m – auch »Zehnerspitze«
Tour 6: SAS DLES DIESC – 3026 m – auch »Zehnerspitze«

Wie bei Tour 4 auf die Hochfläche von Pices Fanes und weiter in einem flachen Hochtal in nordwestlicher Richtung, bis der doppelgipfelige Aufbau des Burgstalls zu sehen ist. Weiter zum Fuß des Burgstalls und nordwestlich ansteigend zur steilen, durch einen Felsabsatz gegliederten Südflanke der Sas dles Diesc. Über die Flanke hinauf zum steil aufragenden Gipfelaufbau (Skidepot). 

Zeitbedarf: Aufstieg 3 bis 5 Std. • Höhenunterschied: ca. 1000 m

Hinweise: Bei schlechter Sicht schwierige Orientierung. Nur bei gefestigter Schneedecke ratsam. Bei der Abfahrt nicht zu weit nach Osten in die steilen Platten fahren. Achtung bei Durchwärmung der Schneedecke durch Sonneneinstrahlung im Spätwinter (rechtzeitig abfahren!).

Die Begehung des Westgrates ist schwierig und ausgesetzt (bei schneefreien Verhältnissen Schwierigkeitsgrad II). Ein Fixseil ist vorhanden, die Route ist jedoch meist nordseitig vereist und mit den Skibergschuhen recht unangenehm zu begehen. Eigensicherung ist anzuraten. 

Einfach
Tour 7: 	LE CIAVAL – 2907 m – auch »Heiligkreuzkofel«
Tour 7: LE CIAVAL – 2907 m – auch »Heiligkreuzkofel«
Tour 7: 	LE CIAVAL – 2907 m – auch »Heiligkreuzkofel«
Tour 7: LE CIAVAL – 2907 m – auch »Heiligkreuzkofel«

Wie bei Tour 6 bis zu den großen Felsblöcken unterhalb der Südflanke des Sas dles Diesc. Durch die Blöcke des Felssturzes (Nähe Punkt 2594 m) westlich haltend zur Ostflanke des Le Ciaval und durch diese hinauf zum Gipfel. 

Zeitbedarf: Aufstieg 3 bis 5 Std. • Höhenunterschied: ca. 900 m

Hinweise: Bei schlechter Sicht schwierige Orientierung. Nur bei gefestigter Schneedecke ratsam.

Einfach
Tour 8:	LE CIAVAL – 2907 m • Variante
Tour 8: LE CIAVAL – 2907 m • Variante
Tour 8:	LE CIAVAL – 2907 m • Variante
Tour 8: LE CIAVAL – 2907 m • Variante

Von der Üćia de Fanes weiter in das nach Südwesten ansteigende Tal. Dort entweder im Talgrund oder im rechten Hangbereich nahe dem Sommerweg 12 zur weiten Mulde mit dem Lé Parom. Weiter nach Westen bis zur Mulde mit dem Punkt 2370 m (im Sommer kreuzen sich hier die Wege 7 und 12). Von hier weiter gegen Westen zur Ju dla Crusc (Kreuzkofel Scharte 2609 m). Auf dem breiten Gratrücken (Achtung: Wechten) nach Norden zum Skidepot unter dem Gipfelaufbau und zu Fuß zum Gipfel.

Zeitbedarf: 3½ bis 5 Std. • Höhenunterschied: ca. 900 m

Unschwierige Tour, jedoch Ausdauer erforderlich. Bei schlechter Sicht schwierige Orientierung.

Einfach
Tour 9:	PIZ DE MEDESC – 2713 m
Tour 9: PIZ DE MEDESC – 2713 m
Tour 9:	PIZ DE MEDESC – 2713 m
Tour 9: PIZ DE MEDESC – 2713 m

Von der Üćia de Fanes weiter wie bei Tour 8 auf die Kleinfanes-Hochfläche bis zur Mulde mit dem Punkt 2370 m (im Sommer kreuzen sich hier die Wege 7 und 12). Von hier weiter gegen Westen, bis man nach Süden abbiegen kann und in das nach Norden gerichtete Hochkar des Piz de Medesc gelangt. Durch dieses zum Gipfel. 

Zeitbedarf: 3 bis 4 Std. • Höhenunterschied: ca. 700 m 

Einfach
Tour 10: PIZ DE LAVARELA – 3055 m – von Norden
Tour 10: PIZ DE LAVARELA – 3055 m – von Norden
Tour 10: PIZ DE LAVARELA – 3055 m – von Norden
Tour 10: PIZ DE LAVARELA – 3055 m – von Norden

Von der Üćia de Fanes weiter in das nach Südwesten ansteigende Tal. Dort entweder im Talgrund oder im rechten Hangbereich nahe dem 

Sommerweg  12  zur weiten Mulde mit dem Lé Parom. Nun nach Südwesten in das Val Parom und durch dieses ansteigen. Zuletzt sehr steil rechts haltend in die Scharte zwischen dem Nordgrat der Piz de Lavarela und den Pizes de Lé. Von dort zunächst ausgesetzt über den Nordgrat und später über die offene Nordflanke des Berges (Achtung auf Triebschneeansammlungen) auf seinen Gipfel. 

Zeitbedarf: 4 bis 5 Std. • Höhenunterschied: ca. 1000 m

Hinweise: Die Route ist im oberen Teil des Val Parom und in der Nordflanke möglicherweise lawinengefährdet durch Triebschneeansammlungen. 

Der Abstieg/die Abfahrt kann auch nach Süden über das Büsc da Stlü erfolgen (siehe Tour 12). 

Einfach
Tour 11: PIZ STIGA – 2776 m – auch »Stigaspitze«
Tour 11: PIZ STIGA – 2776 m – auch »Stigaspitze«
Tour 11: PIZ STIGA – 2776 m – auch »Stigaspitze«
Tour 11: PIZ STIGA – 2776 m – auch »Stigaspitze«

Von der Üćia de Fanes zum Ju de Limo und anschließend rechts (südwestlich) unter den Nord- und Westausläufern des Sas dai Bec bis zum Fuß der Nordhänge der Stigaspitze queren. Nun über teilweise sehr steiles Gelände zum Grat hinauf. Je nach Schneelage hier Skidepot oder mit Ski weiter zum Gipfel. 

Zeitbedarf: 3 bis 4 Std. • Höhenunterschied: ca. 720 m

Hinweise: Schwierige Skitour in sehr steilem Gelände. Gute Technik für den sicheren Aufstieg und hohes skifahrerisches Können für die Abfahrt erforderlich. Am Grat Vorsicht wegen Schneewechten. Nur bei absolut guten Verhältnissen und gefestigter Schneedecke anzuraten. 

Einfach
Tour 12: PIZ DE LAVARELA – 3055 m – von Süden
Tour 12: PIZ DE LAVARELA – 3055 m – von Süden
Tour 12: PIZ DE LAVARELA – 3055 m – von Süden
Tour 12: PIZ DE LAVARELA – 3055 m – von Süden

Von der Üćia de Fanes über das Ju de Limo hinab zur Üćia de Gran Fanes. Nun in südwestlicher Richtung zum Ju dal Ega (Tadegapass). Hier zweigt die Route nach rechts (Westen) ab und führt durch Latschenhänge und über Stufen in das Büsc da Stlü. Nun immer unter den Südabstürzen von La Stiga, der Piz Parom und der Piz de Lavarela zur Scharte – 2885 m – wo man die Ski zurücklässt. Weiter geht es steil durch eine Rinne in nördlicher Richtung auf einen flacheren Rücken und durch eine weitere, kleinere Rinne zum Gipfelgrat und entweder recht ausgesetzt westlich zum Gipfelkreuz oder ostwärts zum höchsten Punkt.

Zeitbedarf: 4½ bis 5 Std. • Höhenunterschied: ca. 1100 m

Hinweise: Anspruchsvolle, lange Skitour in teilweise steilem Gelände. Die Route ist im oberen Teil des Büsc da Stlü lawinengefährdet.

Für die Abfahrt bietet sich – bei entsprechend guten Verhältnissen – der Nordgrat und das Val Parom an (siehe Tour 10). Bei schlechter Sicht und fehlender Aufstiegsspur ist von dieser Abfahrt abzusehen. Bei dieser Variante müssen die Ski bis zum Gipfel getragen werden. 

Einfach
Tour 13: PIZ DLES DÖES FORCELES – 2929 m – auch »Zweischartenspitze«
Tour 13: PIZ DLES DÖES FORCELES – 2929 m – auch »Zweischartenspitze«
Tour 13: PIZ DLES DÖES FORCELES – 2929 m – auch »Zweischartenspitze«
Tour 13: PIZ DLES DÖES FORCELES – 2929 m – auch »Zweischartenspitze«

Wie bei Tour 12 zur Scharte (2885 m). Nun südöstlich haltend über den Grat zum Gipfel. 

Zeitbedarf: 3½ bis 4 Std. • Höhenunterschied: ca. 980 m

Hinweise: Bei sicherer Schneelage kann unmittelbar über die Hänge nördlich unterhalb des Piz dles Conturines in Richtung Lé de Conturines abgefahren werden.

Einfach
Tour 14: PIZA NORD – 2969 m – auch »Fanis-Nordspitze«
Tour 14: PIZA NORD – 2969 m – auch »Fanis-Nordspitze«
Tour 14: PIZA NORD – 2969 m – auch »Fanis-Nordspitze«
Tour 14: PIZA NORD – 2969 m – auch »Fanis-Nordspitze«

Von der Üćia de Fanes über das Ju de Limo hinab zur Üćia de Gran Fanes. Nun in südwestlicher Richtung zum Ju dal Ega (Tadegapass) und weiter bis zur Abzweigung von Weg 20B in Richtung Forcela dl Lêch. Durch das Hochtal zur Forcela de Fanes (2926 m) und von dort über den Südgrat zum Gipfel. 

Zeitbedarf: 5½ bis 7 Std. • Höhenunterschied: ca. 1100 m

Hinweise: Anspruchsvolle, lange Skitour auf einen sehr selten begangenen Gipfel. Skialpinistisches Können erforderlich. 

Einfach
Tour 15: MONTE CIAVAL – 2912 m – von Westen – auch »Monte Cavallo«
Tour 15: MONTE CIAVAL – 2912 m – von Westen – auch »Monte Cavallo«
Tour 15: MONTE CIAVAL – 2912 m – von Westen – auch »Monte Cavallo«
Tour 15: MONTE CIAVAL – 2912 m – von Westen – auch »Monte Cavallo«

Von der Üćia de Fanes über das Ju de Limo hinab zur Üćia de Gran Fanes. Nun in südwestlicher Richtung zum Ju dal Ega (Tadegapass) und weiter bis zur Abzweigung von Weg 20B in Richtung Forcela dl Lêch. In Richtung des Sommerwegs rund 170 m ansteigen, dann nach Südosten abbiegen und im Valun de Ciampestrin aufwärts. Zuletzt sehr steil und mühsam in die kleine Scharte südwestlich des Monte Ciaval bei Punkt 2862 m, wo meist das Skidepot angelegt wird. Den Gipfel erreicht man über den Südwestgrat.

Zeitbedarf: 4 bis 6 Std. • Höhenunterschied: ca. 950 m

Hinweise: Anspruchsvolle, selten begangene Skitour. Skialpinistisches Können erforderlich. 

Einfach
Tour 16:  MONTE CIASTEL – 2760 m – auch »Monte Castello«
Tour 16: MONTE CIASTEL – 2760 m – auch »Monte Castello«
Tour 16:  MONTE CIASTEL – 2760 m – auch »Monte Castello«
Tour 16: MONTE CIASTEL – 2760 m – auch »Monte Castello«

Von der Üćia de Fanes der Straße folgend über das Ju de Limo und an der Kaserne vorbei hinunter zur Üćia de Gran Fanes (2102 m). Rund 300 m nach Süden dem Talboden in Richtung Tadegapass folgen und dann nach links (Südosten) abbiegen. Von der ersten Mulde kann man in südlicher Richtung den direkten Weg in das breite Hochtal Valun Blanch zwischen Furcia Rossa III und den Pizes de Ciampestrin nehmen (siehe auch Tour 7 ). Zunächst über mäßig geneigte, später etwas steilere Hügel auf ein ausgeprägtes Plateau. Von hier aus hält man sich am besten nach rechts durch den großen Felssturz (»Brotzeitfelsen«) in ein kleines Tal unmittelbar unter den überhängenden Wänden des Ciampestrin. Von diesem lässt man sich auf die idealen Skihänge im oberen Teil des Valun Blanch leiten, über die man, zuletzt steiler, den Fuß des Monte Ciastel und damit die kleine Biwakhütte erreicht.

Zeitbedarf: 2½ bis 3 Std. • Höhenunterschied: ca. 800 m

Hinweise: Unschwierige Tour. Der Gipfel des Monte Ciastel lässt sich nur in Kletterei (Schwierigkeitsgrad II-III) erreichen. Vom Monte Ciastel sind bei geeigneten Verhältnissen auch der Monte Ciase (auch »Monte Casale«, 2894 m) und der Monte Ciaval (auch »Monte Cavallo«, 2912) zu erreichen. Mitunter sind hierzu Steigeisen von Vorteil. Zumeist empfiehlt es sich, die Ski im Skidepot am Monte Ciastel zu belassen.

Einfach
Tour 17: PIZA DE FURCIA ROSSA III – 2791 m
Tour 17: PIZA DE FURCIA ROSSA III – 2791 m
Tour 17: PIZA DE FURCIA ROSSA III – 2791 m
Tour 17: PIZA DE FURCIA ROSSA III – 2791 m

Von der Üćia de Fanes wie bei Tour 16 über das Ju de Limo (2172 m), an der Kaserne vorbei hinunter zur Munt de Gran Fanes (2102 m). Rund 300 m nach Süden dem Talboden in Richtung Ju dal Ega folgen und dann nach links (Südosten) in die erste Mulde. Von dort dem Sommerweg 17  in Richtung Monte Valon Bianco folgen, bis man den Fuß der Furcia Rossa III erreicht. 

Eine steile Rinne, die durchklettert werden muss (im Sommer Drahtseile) führt zum weniger geneigten Rücken des Berges. Auf ihm in Serpentinen über einen weiteren, weniger schwierigen Felsriegel und auf dem etwas flacher werdenden Rücken – am besten rechts haltend (Achtung: Steilabfall) zum Gipfel.

Zeitbedarf: 3 bis 4 Std. • Höhenunterschied: ca. 840 m

Hinweise: Die steile Rinne am Fuß des Berges ist die Schlüsselstelle der Tour.  Hier müssen die Ski in Auf- und Abstieg getragen werden. Die im Sommer vorhandenen Drahtseile sind in der Regel zugeschneit. Die Schwierigkeit ist stark von der Schneelage abhängig. Klettertechnisches Können im kombinierten Gelände ist von Vorteil. Der Rücken ist lawinengefährdet. 

Einfach
Tour 18: PIZA DE FURCIA ROSSA II – 2703 m
Tour 18: PIZA DE FURCIA ROSSA II – 2703 m
Tour 18: PIZA DE FURCIA ROSSA II – 2703 m
Tour 18: PIZA DE FURCIA ROSSA II – 2703 m

Von der Üćia de Fanes wie bei Tour 17 zum Fuß der Furcia Rossa III. Nun links haltend unter den Wänden der Furcia Rossa III nach Osten und später südostwärts ansteigend in das Hochtal zwischen Furcia Rossa III und Furcia Rossa II. Dem meist gut am Fuß der Furcia Rossa II erkennbaren ehemaligen Kriegsweg folgend oder weiter links steil durch eine Rinne in das Hochkar zwischen Furcia Rossa I und Furcia Rossa II. In diesem ansteigend und über Felsbarrieren zum Bivacco Baborca oder vorher rechts haltend zum Gipfel.

Zeitbedarf: 3 bis 4 Std. • Höhenunterschied: ca. 750 m

Hinweise: Nur bei gut gesetzter Schneedecke empfehlenswert. Das Hochkar zur Furcia Rosa II ist lawinengefährdet. 

Einfach
Tour 19: SAS DAI BEC – 2562 m – von Osten  – auch »Limospitze«
Tour 19: SAS DAI BEC – 2562 m – von Osten – auch »Limospitze«
Tour 19: SAS DAI BEC – 2562 m – von Osten  – auch »Limospitze«
Tour 19: SAS DAI BEC – 2562 m – von Osten – auch »Limospitze«

Diese Skitour erscheint recht kurz und wird oft unterschätzt, auch was die Lawinengefahr betrifft. 

Von der Üćia de Fanes über das Ju de Limo zur Kaserne. Nun im linken Bereich der Ostflanke des Sas dai Bec auf den Gipfel. 

Zeitbedarf: 1½ bis 2½ Std. • Höhenunterschied: ca. 500 m

Hinweise: Nur bei gut gesetzter Schneedecke empfehlenswert. 

Einfach
Tour 20: SAS DAI BEC – 2562 m – von Norden
Tour 20: SAS DAI BEC – 2562 m – von Norden
Tour 20: SAS DAI BEC – 2562 m – von Norden
Tour 20: SAS DAI BEC – 2562 m – von Norden

Von der Üćia de Fanes Richtung Ju de Limo hinauf. Auf der Hochebene gleich rechts (westlich) haltend bis unter die Nordflanke des Sas dai Bec. Nun wendet man sich nach Süden. Ein Felsgürtel wird mit abgeschnallten Ski an seiner unschwierigsten Stelle überwunden. Darüber über weniger schwieriges Gelände zum Gipfel. 

Zeitbedarf: 1½ bis 2½ Std. • Höhenunterschied: ca. 500 m

Hinweise: Nur bei gut gesetzter Schneedecke empfehlenswert. 

Einfach
Tour 21: COL BECHEI DESSORA 2794 m auch »Parëispitze«
Tour 21: COL BECHEI DESSORA 2794 m auch »Parëispitze«
Tour 21: COL BECHEI DESSORA 2794 m auch »Parëispitze«
Tour 21: COL BECHEI DESSORA 2794 m auch »Parëispitze«

Von der Üćia de Fanes der Straße folgend über das Ju de Limo (2172 m) zum zugefrorenen Lé de Limo. Nun nach Osten anfangs steil, später flacher zur fast ebenen Schulter (2565 m, alte Artilleriestellung). Jetzt nach Norden und in Kehren über den letzten Hang zum Grat (Vorsicht, Wechten). Dem Gratverlauf nach Osten folgend zum Gipfelhang und zum höchsten Punkt.

Zeitbedarf: 2 bis 3 Std. • Höhenunterschied: ca. 850 m

Hinweise: Mäßig schwierige Tour in teilweise steilem Gelände. Harscheisen meist hilfreich. Bei Lawinengefahr auf die Südhänge unter dem Bechei-Westgrat achten.